Long time no seen oder: im Urlaub ists doch am schönsten…

Seit dem letzten Eintrag hier im Blog ist eine ziemlich lange Zeit vergangen. Das bedeutet aber nicht, dass ich derweil nichts erwähnenswertes gekocht habe…  😉

Da war unter anderem der nicht vegetarische Meeresfrüchtesalat, Glücksrollen, Eggplant in Claypot etc., die wir während unseres Urlaubes in Vietnam in einem Kochkurs der Red Bridge Cooking School in Hoi An lernten. Dazu poste ich auch später nochmal die Rezepte, wenn wir alle unsere Freunde mit vietnamesischem Essen be-glücksrollen 😉 oder auch „nötigen“. Dann auch mit Bildern.

Die Kochschule war sehr schön gelegen, von Hoi An aus 20 Min. mit einem kleinen Boot, mitten im Grünen, mit Pool und – natürlich – roter Brücke lag die Freiluftküche. Vor Ort halfen neben dem Küchenchef ein paar junge Damen den jeweiligen Teilnehmern bei ihren Schwierigkeiten. Denn so einfach es auch aussah, es war gar nicht sooo leicht, aus der Tomatenhaut eine Rose zu formen oder Reispapier herzustellen UND heil vom Topf zu bekommen. Ich dufte da gleich zweimal ran, sicher nicht, weil ich so gut war.

Daheim angekommen war unser 1. Essen gleich mal schööön Currywurst Pommes im Bergwolf. Denn – hört, hört! – dort gibt es Currywurst mit einer Tofuwurst. Juhu! Endlich kein Verzicht mehr auf Curry. Denn mal ehrlich – Currywurst selbst machen kommt doch nie an das Original ran, schon gar nicht mit der chön charfen Soße vom Bergwolf.

Irgendwann packte mich dann aber die Lust zum Selberkochen wieder und die Ökokiste gab frischen Grünkohl her. Da die schöne norddeutsche Variante mit Kochwurst (oder Pinkel, oder, oder, oder…) und Kassler als Vegetarier nicht zieht, musste eine andere her.

Parmesan-Spätzle mit Sahnegrünkohl

1 Pckg. TK Grünkohl oder frischen
1 Packung Spätzle oder selbstgemacht (ich war faul und hätte erst noch eine Spätzlereibe kaufen müssen)
1 Zwiebel
etwas Kümmel
1 Becher Sahne
Parmesan, gerieben
etwas Brühe
Salz, Pfeffer

Dann gehts eigentlich recht fix: Grünkohl mit der Brühe gar kochen, die Brühe anschließend abgießen und Salz, Pfeffer, Kümmel zufügen. Ca. 1/2 Becher Sahne aufgießen und leicht einköcheln lassen. Spätzle nach Packungsanleitung in Salzwasser kochen, abseihen und mit beliebiger Menge Parmesan mischen.

Fazit: Da hat sich ein neues Paar gefunden! Sehr leckere Kombination!

Nun ist auch in München wirklich Winter angekommen. Vor 10 Tagen hatten wir noch 33 Grad (in Vietnam natürlich) und jetzt sind es hier um die 0 Grad. Das ist doch eigentlich mal ideales Winteressenwetter –> Suppe.

Ich entschied mich für 

Paprikasuppe mit Knoblauchcroutons

3 Paprika, rot
1 Zwiebel
1 Becher Brunch Paprika-Peperoni
1 Knobizehe, frisch
1/2 Liter Brühe
Salz, Paprika, Lorbeerblatt, eine Prise Zucker
 
für die Knobicroutons:
2 Scheiben Weißbrot, gewürfelt
Öl
2 Knobizehen, frisch

Für die Suppe kleingewürftelte Paprika mit den Zwiebeln in etwas Öl anbraten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, Lorbeerblatt hinzufügen und mit der Brühe aufgießen und köcheln lassen, bis die Paprika weich sind. Mit Salz, Paprika und einer Prise Zucker würzen. Anschließend das Lorbeerblatt wieder entfernen und die Suppe durchpürieren. Ich mags gern, wenn noch ein paar Stücke drin sind 🙂 Haben ja beide noch Zähne. 😉 Dann die Packung Brunch zur Suppe geben und auflösen lassen.  Saulecker!!!

Für die Croutons das Weißbrot würfeln. In einer Pfanne Öl erhitzen und die 2 kleingehackten Knobizehen kurz anbraten, Weißbrot zugeben und rösten lassen, bis die Croutons knusprig sind.



Fazit: Die gibts jetzt öfters!

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