Gelesen im Januar 2014

Der Januar war ein sehr schöner Monat bei 30 Grad, durchgängig blauem Himmel und viel Zeit zum Lesen – URLAUB!

Ich habe ein wahnsinnig gutes Buch gelesen und ein paar mittelgute. Mittelmäßig klingt irgendwie schlechter als mittelgut finde ich, dabei waren sie nicht schlecht, sondern einfach nur nicht besonders überragend oder berührend.

Aber erst zum 5 Sterne Buch:

Susan Henderson – Up from the Blue

Das Buch habe ich vor einiger Zeit mal auf meinen Kindle geladen. Und wie es so ist mit den Kindle-Büchern, geraten die viel schneller in Vergessenheit, als es bei echten Papierbüchern der Fall ist. Außerdem kann man den Kindle nicht mal eben umdrehen und nachlesen, worum es darin ging. Man braucht immer erst eine WLAN-Verbindung. Klarer Nachteil, so dass dieses Schmuckstück eine ganze Weile vor sich hingammelte. Völlig zu Unrecht.

Ein sehr berührendes Buch über eine Familie, in der die Mutter schwer depressiv ist. Das Buch ist aus Sicht der 8-jährigen Tilly geschrieben und beschreibt ihr Empfinden und das Thema Depression auf kindliche, aber dennoch sehr aufmerksame und interessante Weise. Eine absolute Empfehlung! 5 Sterne!

John Harris – The Backpacker

Dieses Buch hatte ich mal eine Weile auf dem Wunschzettel, nachdem wir überlegt hatten, eine Weltreise zu machen. Hab es dann wieder runtergenommen irgendwann, das passiert oft mit Büchern, die zu lange auf dem Wunschzettel liegen. Im Urlaub lief es mir dann in einem Secondhand-Bookshop über den Weg und da habe ich dann zugeschlagen.

Es ist ein abgefahrenes Buch – es fängt relativ harmlos an, nimmt dann aber schnell eine Wendung. Es ist dem Autor tatsächlich so passiert, wobei man anhand der während der Reise konsumierten Drogen vielleicht etwas an Objektivität gelassen hat 😉 Zum Ende hat mich der Autor mit seinem Egoismus doch schon sehr genervt und es wurde auch alles sehr abstrus. Habe dann noch online ein Video mit einem Interview des Autors gefunden, aber das war 2 Std. lang und das habe ich mir dann nicht mehr gegeben.

Nichts desto trotz ein ganz ok Buch – 3 Sterne!

Gillian Flynn – Sharp Objects

Nachdem mir Gone Girl so gefallen hatte, habe ich mir ihr Erstlingswerk als Schnäppchen für den Kindle geholt. Das war aber lange nicht so gut wie Gone Girl. Es fehlte einfach Spannung.

3 Sterne!

Hilary Lindstead and Elisabeth Davies – Growing Old Outrageously

Zwei alternde Damen wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten – zusammen auf Reisen. Ein unterhaltsamer Schmöker!

3 Sterne!

Maureen Reynolds – Sunday Girls

Ein schönes Buch um die junge Ann, deren Mutter früh gestorben kurz nach der Geburt ihrer kleinen Schwester und deren Vater vor lauter Frust wegen des Todes und seiner Arbeitslosigkeit erstmal im Alkoholismus versinkt. Es ist ein Buch, in dem eigentlich nicht sonderlich viel passiert, aber die schöne Atmosphäre und die sympathische Protagonistin lassen es zu einem schönen Buch zu Zeiten der großen Depression werden.

Sunday Girls ist der Auftakt einer Trilogie, deren beiden Folgebände ich auch noch lesen möchte.

4 Sterne!

Carolyn Parkhurst – The Nobodies Album

Ich bin sehr hin und hergerissen bei diesem Buch. Die Geschichte ist ansich nicht uninteressant. Die Protagonistin ist Autorin von Beruf, hat einen Sohn der Musiker ist und des Mordes an seiner Freundin verdächtigt wird. Soweit so gut. Zwischendurch sind jedoch immer mal wieder Auszüge aus den Büchern, die die Autorin geschrieben hat und dann zusätzlich noch eine veränderte Fassung der Endung des Buches. Ok, das ist das aktuelle Werk an dem die Autorin arbeitet. Aber – es interessiert mich nicht sonderlich bzw. ist es meines Erachtens nicht besonders wichtig für die eigentliche Story. Hinzu kommt etwas, was mich unheimlich nervt: Der Sohn weiß nicht, ob er seine Freundin umgebracht hat, aber keiner seiner Freunde oder der Ermittlungsbeamten oder gar seiner Mutter stellt sich auch jemals nur die Frage, wer es dann gewesen sein könnte bzw. dass es ja jemand anders gewesen sein muss, wenn er es nicht war… das ist doch unlogisch.

2-3 Sterne. Ich weiß noch nicht…

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