Gelesen im Februar 2014

März und September sind immer Prüfungsmonate für mein Studium. Die letzten 6-8 Wochen davor sind daher immer geprägt von Arbeit, Arbeit, Arbeit. Und noch etwas: Prokrastination nach dem Motto „is ja noch ne Weile….“ So eine Weile kann aber dann doch verdammt kurz sein, wie ich jedes Mal wieder feststelle. So auch diesmal. Es sind noch 2 Wochen und mich zieht es einfach so viel mehr an mein derzeitiges Buch „Ehre“ von Elif Shafak, als an die Verwaltungsrechts-Materialien…

Im Februar brachte ich es so immerhin auf 3 gelesene Bücher.

The Nobodies Album – Carolyn Parkhurst


Sohnemann ist Rockstar, Mutter Schriftstellerin. Beide sind aus nicht näher erkannten Problemen seit einigen Jahren entzweit. Die Mutter verfolgt das Leben des Sohnes über sämtliche TV- und Zeitungsberichte etc. über ihn. So auch, dass er des Mordes an seiner Freundin verdächtigt wird. Ohne zu zögern fliegt sie hin, nach 4 Jahren Kontaktlosigkeit. Keine schlechte Story, könnte man meinen. Am Anfang dachte ich es auch. Doch dann kamen so viele Ungereimtheiten (z.b. wenn der Sohn blutüberströmt aufwacht, festgenommen wird mit Mordverdacht, er sich nicht sicher ist, ob er es war, aber n-i-e-m-a-n-d sich im ganzen Buch jemals die Frage stellt – obwohl sie an seine Unschuld glauben – wer es denn dann war!)… Naja. Nicht schlecht geschrieben, aber durchaus überarbeitungswürdig.

Daher nur 2 Sterne.

Haruki Murakami – Kafka on the Shore

Nachdem ich mit Herrn Murakami spätestens seit 1Q84 warmgeworden bin, bekam ich von mehreren guten Freunden Kafka on the Shore ans Herz gelegt. Nicht nur ans Herz gelegt, es wurde in höchsten Tönen gelobt und in regelrechtes Schwärmen geraten, fiel nur der Name des Buches. Entsprechend hoch war meine Erwartung. Das Buch hat mir insgesamt sehr gut gefallen, aber ich konnte keinen nennenswerten Bezug zu der Story oder den handelnden Personen entwickeln. Mein innerer Zwiespalt sprang zwischen „3 Sterne“ und „4 Sterne – halloooo? es ist ein Murakami!“ hin und her… 
Letztendlich entschied ich mich für 3 Sterne. Sehr zum Entsetzen meiner Freunde.
Georgia Beers – 96 Hours


Die Story des Buches ist schnell erzählt: Wir schreiben den 11.09.2001, ein Tag der wohl jedem unvergessen bleiben wird. So auch den Protagonisten, die sich zum Zeitpunkt der Anschläge auf dem Weg in die USA befanden – im Flugzeug. Sie wurden umgeroutet nach Kanada und verbrachten dort 96 Stunden in einer sehr herzlichen Kleinstadt. 96 Stunden, die das Leben der beiden weiblichen Protagonistinnen wahrlich auf den Kopf stellten. Obwohl sie sich am Anfang nicht wirklich leiden konnten. 
3 Sterne!


Advertisements

Ein Gedanke zu “Gelesen im Februar 2014

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s