Gelesen im Juli 2014

E. Lockhart – We were liars

Ich bekam einen Link von einer Freundin zu einer Liste mit Büchern, die man in diesem Sommer unbedingt gelesen haben musste. Dieses Buch war eines davon. Über das Buch selbst erfuhr man nicht sehr viel – die Inhaltsbeschreibung war sehr kurz, um es etwas spannend zu machen. Auch die Rezensionen auf Amazon waren ganz ansehnlich. Nach dem Motto „Muss man gelesen haben, Wahnsinn, was für ein Ende. Bloß niemandem verraten, was passiert.“

Das ist auch besser so, dass man es nicht verrät, denn ansonsten würde dieses Buch vermutlich kein Mensch lesen.

Die Story selber handelt von einem jungen Mädchen, dass auf einer Privatinsel bei den Großeltern mit ihren Cousins, Cousinen und einem Freund die Sommermonate verbringt. Jahr für Jahr. Sie nennen sich die Liars. Ich habe immer gewartet, dass irgendwas passiert. Es dümpelte so vor sich hin. Als dann endlich etwas passierte, war ich schon so gelangweilt, dass mich die Auflösung, um die alle soviel Wirbel machten, nicht mehr besonders vom Hocker gerissen haben.

Daher nur 2 Sterne.

Ruth Field – Run Fat Bitch Run

Run Fat Bitch Run sprach mich schon vom Titel her an. Ich bin definitiv jemand, der manchmal einen Tritt in den Allerwertesten braucht. Der strenge Trainingspläne braucht, um etwas zu erreichen. In Anbetracht, dass ich im September einen Halbmarathon um den Tegernsee herum laufe, brauchte ich mal wieder einen Motivationsschub, denn ich habe bisher nicht sonderlich viel trainiert und die Zeit rennt (sic!).

Das ist das gute am Kindle – ich habe es einfach schnell in Madrid noch vor dem Abflug runtergeladen und dann im Flieger verschlungen. Einige Kapitel konnte ich aber auch überspringen, denn einen Wiedereinstieg nach Schwangerschaft werde ich nicht brauchen. Grundsätzlich ist das Buch eher auf totale Couchpotatoes ausgelegt, zu denen ich mich nicht zähle. Aber es hat schon auch für bereits sportliche Aktive noch ein paar Motivationsideen und wer sich gern von Drill Sergeants á la Bootcamp anpfeifen lässt, dem ist auch zu diesem Buch geraten. Es beinhaltet auch Marathonpläne, wobei ich da eher auf andere setzen würde.

Best Quotes:

„Running is the key to your weightless, not food.“ (volle Zustimmung)
„Let it become who you are as opposed to something you do. Get addicted!“
„There is nothing you can take or „turn on“ to make you take those first steps outside. There is only you and your inner bitch. You have to harness something within you and make yourself go.“

Stimmt, wenn man erstmal losgelaufen ist, gehts meistens.

3 Sterne, weil sich vieles immer wieder wiederholt hat.

Michael Ruge – Bordsteinkönig

Gab es als Kindle-Buch im Angebot – und hat mich neugierig gemacht. Später stellte ich dann fest, dass ich dieses Buch auch schon vor 1 Jahr von einer Freundin empfohlen bekommen habe. Statt auf dem Kindle habe ich es mir dann aber in Papierform besorgt und regelrecht verschlungen – nicht zuletzt, weil es sehr leicht zu lesen ist.

Die Rezensionen sind ja sehr gemischt. Für mich war es ein tolles Buch, dass Einblick in das Aufwachsen auf St. Pauli gibt. Es war stellenweise sehr lustig, teilweise regte es zum Nachdenken an und letztendlich ist aus dem Bub ja schon was geworden. Eine schöne, wahre Story und wieder kam mir der Gedanke, dass ich gern 10 Jahre früher geboren wäre, die 80er Punk & Wave Szene wäre so richtig meins gewesen.

Aber dann wäre ich ja jetzt schon steinalt…..

4 Sterne für diese Autobiographie.

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Ein Gedanke zu “Gelesen im Juli 2014

  1. Sandra schreibt:

    vielleicht sollte ICH mir die fat bitch mal reinziehen… vielleicht komme ich dann auch mal weiter als meine 4 kilometer … halbmarathon… alleine bei dem wort kriege ich schon herzrasen 🙂
    muss auch gleich mal meine juliliste klar machen…
    liebe grüße,
    sandra

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