Gelesen im Dezember 2014

Dieses Jahr sind es wieder fast 40 Bücher gewesen, die ich im Laufe des Jahres so verschlungen habe. Den Abschluss des Jahres bildeten die Folgenden:

Dr. Melanie Joy – Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen
Auf der diesjährigen TEDx München Konferenz hat Frau Dr. Joy einen Vortrag gehalten über dieses Thema. Passte natürlich sehr gut, da es mich ja grundsätzlich interessiert. Es wurde auch ein Film gezeigt mit schockierenden Bildern aus der Massentierhaltung. Wenn man sich mit dem Thema bereits einmal beschäftigt hat, sind einem solche Bilder nicht unbekannt, aber die breite Masse war doch sichtlich schockiert. Es gab Standing Ovations für Dr. Joy und hinterher hörte man auch Leute sagen, dass sie ihren Fleischkonsum überdenken müssen. Ich würde sagen: Mission accomplished. 
Ich fand sie sehr sympathisch und habe dann gleich das Buch mitgenommen, das es bei dem Bücherstand im Foyer gab. 
Es stand für mich nicht sonderlich viel Neues drin. Für einen Veggie-Neuling oder Interessierte ist es sicherlich nochmal sehr aufrüttelnd. 
3 Sterne!
James Salter – Alles, was ist 
Ein wunderbarer Roman über das Leben von Philip Bowman, dem Protagonisten. Es fängt im Krieg an und endet im hohen Alter. Zwischendrin: Leben, Liebe, Literatur.

Ein Buch, in dem gar nicht besonders viele, markante Dinge passieren, eher ein wunderbar poetisch wiedergegebenes Leben, in einer besonders schönen Sprache. Hat mir sehr gut gefallen.

Fazit: 4 Sterne!

Haruki Murakami – Sputnik Sweetheart

Ein recht dünner Murakami – aber nicht die Seitenzahl macht die Klasse eines Buches aus. Im Gegenteil. Eine schöne Geschichte, die Großteils auf einer sommerlichen, griechischen Insel spielt, so dass einem fast warm ums Herz wird, trotz des da draußen herrschenden Schneetreibens. Ein Buch über das sich finden, die Liebe, das Ausharren für die Liebe und viele kleine Murakami-typische Kuriositäten.

Fazit: 4 Sterne!

Roman Ehrlich – Ein kaltes Jahr

Ein schwieriges Buch. Es gefiel mir anfangs sehr gut, zum Ende hin war ich aber leicht genervt. Eine Reise und Rückkehr in die eigene Vergangenheit, ein Treffen mit dem früheren, deutlich jüngeren Selbst des Protagonisten, ein Dorf irgendwo am Meer und – Videorekorder.

Roman Ehrlich schreibt in einer sehr schönen Sprache, die gewaltig daherkommt, doch Bücher, in denen am Ende nichts logisch ist und ich keine genaue Entschlüsselung der Story finde, sind nicht so meins.  😉

Daher leider nur 3 Sterne.

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