Gelesen im März 2015

Der März war nicht gerade geprägt von viel Zeit zum Lesen. Die Prüfungen nahmen wieder mehr Raum ein, als mir lieb war. Da fängt man leicht an, mit den ulkigsten Sachen zu prokrastinieren. Auf einmal wird sogar Abflussrohr reinigen attraktiv, verglichen mit Strafrecht oder Kosten- und Leistungsrechnung. Aber nun liegt es erstmal hinter mir, bis sich in 5 Monaten der gleiche Kram wieder abspielt….

So brachte ich es letztendlich nur auf 2 Bücher:

Benjamin Prüfer – Same same but different

– auch bekannt unter „Wohin du auch gehst – die Geschichte einer unmöglichen Liebe“

So erscheint es einem auch, wenn man hört, des ein Backpacker sich in Kambodscha in eine Prostituierte verliebt. Eine unmögliche Liebe. Noch dazu, wenn sich herausstellt, dass sie HIV infiziert ist. Doch das Leben schreibt seine eigenen Regeln, so dass es tatsächlich zum Happy End kommt. Eine wahre Geschichte, die nicht nur sehr berührt, sondern auch nachdenklich macht. Für die, die noch nie in Kambodscha waren und die, die auf ihren Reisen bereits eingetaucht sind in die Armut, die das Land beherrscht, die Kinderprostitution, die große Schere zwischen arm und reich und wie wenig man dennoch zum Leben eigentlich braucht. Ein berührendes Buch!

Eine kurze Recherche ergab, dass Benjamin Prüfer mit seiner Frau zwischenzeitlich 3 Kinder bekommen hat und nach ein paar Jahren  mit ihr zurück nach Kambodscha ging. Das ist für mich wahre Liebe.

samesamebutdifferent

Anthony Doerr – Alles Licht, das wir nicht sehen

Das Buch habe ich irgendwann kurz vor Weihnachten entdeckt und – nicht ohne Hintergedanken – an meine Ma verschenkt, um es mir dann sofort wieder auszuleihen, sobald sie es durch hat. Sie war sehr begeistert, meine Begeisterung ist eher so im Mittelfeld gewesen. Entweder lag es daran, dass es es relativ dick war und ich halt wenig Zeit hatte, und nur schwer in die Geschichte reinkam. Oder es lag daran, dass es sich um 2 parallel verlaufende Handlungsstränge, ein blindes Mädchen in Paris und ein deutscher Waise im Ruhrgebiet während des zweiten Weltkrieges handelte, die aber erst auf Seite 400 zumindest mal in einer Stadt waren. Davor lief es alles für meinen Geschmack schleppend daher. Das Ende selbst war auch einigermaßen unbefriedigend. Nun ja, für mich kein überragendes Buch, aber durchaus ok.

doerr

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