Gelesen im Mai und Juni 2015

Der Juni ist schon fast wieder rum und ich habe es bisher noch nicht mal geschafft, mein „Gelesen im Mai“ zu posten – daher jetzt ein Doppelpost. Im Job hat sich einiges getan in den letzten Wochen und es stehen einige Veränderungen an, so dass in nächster Zeit auch einige Fachbücher auf meinen SUB wandern werden.

Aber erstmal zum bereits gelesenen.

Beginnen wir mit dem für mich dieses Jahr bisher bestem Buch:

Anna Funder – Alles was ich bin

Das Buch dreht sich um den Schriftsteller Ernst Toller, aber eigentlich auch überwiegend um die Leute um ihn herum, die während der Zeit um den 2. Weltkrieg herum im Widerstand kämpften.

Es ist ja nicht das erste Buch, was ich in diese Richtung gelesen habe. Auch Ruhelos von William Boyd oder Charlotte Roths „Als wir unsterblich waren“ verarbeiten ähnliche Thematik. Aber dieses Buch hat mich mit seiner wunderbaren Sprache und der fast schon dokumentarisch anmutenden Erzählweise sehr gefesselt und begeistert. Daher eine absolute Leseempfehlung!

Hier ist auch noch ein interessanter Artikel zum Buch.

alles-was-ich-bin-gebundene-ausgabe-anna-funder

Cheryl Strayed – Wild (auf deutsch „Der große Tripp“)

Das Buch wurde vor kurzem mit Reese Witherspoon verfilmt. Ein wirklich sehenswerter Film. Die Liebste hatte das Buch ursprünglich auf einer unserer Reisen durch Südostasien in einem Buchladen mitgenommen als Urlaubslektüre. Es gefiel ihr jedoch so gut, dass sie es behielt und durch ganz Laos bis nach München schleppte. Der Film gefiel mir gut, das Buch ebenso. Es ist natürlich etwas ausführlicher als der Film. Respekt für die ganzen Meilen, die sie abgerissen hat und dann auch nochmal beim Schreiben durchlebt hat, ohne dass es für den Leser langweilig wurde.

wild-cheryl-strayed

Haruki Murakami – Gefährliche Geliebte (auf Englisch: South of the Border, West of the Sun)

Hach! Ein weiterer Murakami. Nicht besonders dick, aber spätestens ab der Hälfte des Buches war ich dann auch sehr drin und es hat mir wieder sehr gut erzählt – es war irgendwie so alltäglich, die Geschichte, wenngleich natürlich auch mit den Murakami-typischen unerklärbaren, verwunderlichen Elementen. Sonst wäre es kein Murakami. Im Groben geht es um eine große Liebe, die nie so wirklich gelebt wurde und dem nicht vergessen können trotz anderer vorhandener Liebe. Schön!

Das Buch hat damals das Literarische Quartett zur Auflösung gebracht.

murakami

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Ein Gedanke zu “Gelesen im Mai und Juni 2015

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